Wir haben uns gefragt, wie sich Geodaten, die Civitas Core V1 über den Geoserver bereitstellt, mit der Open-Source-GIS-Software QGIS anzeigen, bearbeiten und für weitere Analysen und Visualisierungen weiterverarbeiten lassen.
Das Ergebnis war, dass es sehr einfach ist, QGIS über die OGC-Schnittstellen des Geoservers mit Civitas Core V1 zu verbinden. Allerdings müssen bei der Konfiguration einige Details beachtet werden, da sich QGIS via Keycloak authentifizieren muss.
Morgen teile ich hier ein Tutorial zur die Konfiguration von QGIS mit Civitas Core V1.
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Sehr, spannend, danke dir vorab!
Das könnte für alle ESRI Nutzer eine preiswerte Alternative sein!
Im Folgenden teile ich die Konfiguration von QGIS zur Kommunikation mit Core V1:
Schnitt 1: QGIS öffnen → Rechtsklick WMS/WMTS oder WFS/OGC API → Neue Verbindung

Alternativ kann in QGIS auch WFS statt WMS genutzt werden. Während WMS direkt visualisierte Geodaten mit Layer-Stil liefert, ist WFS besser geeignet, um die Rohdaten im Geoserver auch via WFS-T zu bearbeiten zu können.
Schritt 2: Name & URL eintragen
Schritt 3: Keycloak Authentifizierung wie im Screenshot einrichten.
Das Clientgeheimnis erhällt man über Keycloak → Clients → api-access → Passwörter → Client Secret.
Schritt 4: Alles Speichern und dann können die Layer über den kleinen Pfeil geöffnet werden.

Doppelklick auf einen Layer und dieser wird direkt in QGIS dargestllt.
Zusatztipp: Meiner Erfahrung nach dauert es bei der Civitas Core V1 oft ein paar Stunden, bis Änderungen an den Nutzerberechtigungen in Keycloak auch vom Geoserver übernommen wurden. Falls der Zugriff bei einem neuen Nutzer nicht gleich klappt, einfach etwas warten und es dann nochmal probieren.
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