Warum openDesk Edu?
An vielen Hochschulen sieht die Realität aktuell so aus:
- Abhängigkeit von einzelnen Anbietern: Ob Microsoft 365, Nextcloud, Univention oder Nordeck – der Wechsel zwischen Lösungen ist schmerzhaft und teuer.
- Vendor Lock-in: Sobald man sich für eine Plattform entscheidet, ist der Wechsel zu Alternativen kaum noch möglich – sei es wegen proprietärer Formate, fehlender Schnittstellen oder komplexer Migration.
- Insellösungen: Jede Hochschule betreibt Moodle, Nextcloud oder ILIAS individuell – mit eigenem SSO, eigenen Backups und eigener Wartung. Die Folge: Doppelte Arbeit, hohe Kosten und Sicherheitslücken.
Unsere Vision:
Ein Ökosystem, kein Monolith – Alle Module müssen einfach austauschbar sein.
Kein Vendor Lock-in – Wir wechseln von einer Abhängigkeit (z. B. Microsoft 365) nicht in die nächste (z. B. Nextcloud als einziger Anbieter).
Wahlfreiheit – Ob SOGo oder Grommunio, Moodle oder ILIAS: Die Hochschule entscheidet, nicht der Anbieter.
Was ist openDesk Edu?
openDesk Edu ist ein modulares, Kubernetes-natives Ökosystem, das Bildungsdienste als austauschbare Komponenten bereitstellt. Jeder Dienst kann einfach ersetzt oder ergänzt werden – ohne die gesamte Plattform zu ändern.
Technische Basis
| Schicht | Komponenten | Zweck |
|---|---|---|
| Infrastruktur | K3s, Ceph CSI, Helmfile | Skalierbare Basis fĂĽr alle Dienste |
| Authentifizierung | Keycloak (SAML 2.0 + OIDC + DFN-AAI) | Einheitliches SSO fĂĽr alle Anwendungen |
| Storage | Ceph (RBD fĂĽr DBs, CephFS fĂĽr Dateien) | Flexibler, skalierbarer Speicher |
| Backups | k8up + Restic | Automatisierte, inkrementelle Backups |
Warum ein Ă–kosystem? Kein Vendor Lock-in!
openDesk Edu ist kein Monolith, sondern ein modulares System, in dem jeder Dienst austauschbar ist. Wir wollen nicht von einer Abhängigkeit (z. B. Microsoft 365) in die nächste (z. B. Nextcloud als einziger Anbieter) wechseln.
Beispiele fĂĽr Austauschbarkeit:
| Kategorie | Optionen | Vorteil |
|---|---|---|
| Groupware | SOGo, Grommunio, OpenXchange | Freiheit der Wahl |
| Dateiablage | Nextcloud, OpenCloud | Kein Lock-in |
| Lernmanagement | Moodle, ILIAS | Anpassbar an Lehransätze |
| Stalwart, Dovecot | Skalierbar und sicher |
Das bedeutet:
Kein Zwang zu einer bestimmten Lösung – Sie können zu jedem Zeitpunkt den Anbieter wechseln.
Keine Abhängigkeit von einzelnen Herstellern – Alle Komponenten basieren auf offenen Standards.
Zukunftssicherheit – Neue Dienste können einfach hinzugefügt werden, ohne das System zu brechen.
Ausgangspunkt: Der Offene Brief
Die Entwicklung von openDesk Edu geht auf den Offenen Brief an den Herrn Bundesminister fĂĽr Digitales und Staatsmodernisierung (BMDs) der Gesellschaft fĂĽr Informatik e.V. zurĂĽck.
In diesem Brief fordert der Präsidiumsarbeitskreis „Digitale Souveränität“ gemeinsam mit den Arbeitskreisen „Open Source Software“ und „Datenschutz und IT-Sicherheit“ sowie dem ZKI e.V. mehr digitale Souveränität an Hochschulen und sieht dringenden Handlungsbedarf für eine faire Marktsituation im Vergleich openDesk vs. Microsoft.
*"Wir wollen nicht von Microsoft zu Nextcloud wechseln, nur um dann wieder in einer neuen Abhängigkeit gefangen zu sein.
Es muss ein Ökosystem geben, in dem wir frei wählen können – heute und in Zukunft."*
openDesk Edu
openDesk Edu (die hochschulspezifische Variante) befindet sich aktuell in der Testphase am HRZ Marburg und ist die logische Weiterentwicklung des CE-Ansatzes fĂĽr den hochschulbereich. Die Projektwebsite ist unter https://opendesk-edu.org/ zu finden.
Wie kannst du mitmachen?
1. Testen & Feedback geben
Was du unter anderem testen kannst:
- Moodle/ILIAS mit SSO
- Stalwart Mailserver Backend
- openCloud-Integration
- Etherpad & Draw.io
- Monitoring (Grafana)
- Backup & Restore
2. Code beitragen
- Repository:
https://gitlab.com/opendesk-edu/opendesk-edu
oder
https://github.com/opendesk-edu/opendesk-edu - Merge Requests: Immer willkommen!
3. Community
- openDesk: Community Edition Stakeholder Chat:
#opendesk-ce-public:matrix.uni-marburg.de - Community of Practice Calls: quartalsweise
Warum sollte deine Hochschule mitmachen?
- Vermeiden Sie Vendor Lock-in – Keine Abhängigkeit von einzelnen Anbietern.
- Behalten Sie die Kontrolle – Sie entscheiden, welche Dienste Sie nutzen.
- Sparen Sie Kosten – Gemeinsame Wartung statt Insellösungen.
- Sichern Sie die Zukunft – Offene Standards garantieren Langzeitkompatibilität.
- Profitieren Sie von der Community – Teilen Sie Erfahrung mit anderen Hochschulen.
Fragen?
Antworte einfach auf diesen Post oder schreibe mir direkt!
Ich freue mich auf den Austausch. Gemeinsam können wir den Betrieb von Bildungsdiensten an Hochschulen vereinfachen – ohne neue Abhängigkeiten zu schaffen!
openDesk Edu – Offen. Austauschbar. Unabhängig.
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