Hallo zusammen,
ich versuche gerade zu eruieren, ob openDesk für unsere Schule in Frage käme. Gibt es hier Erfahrungswerte bzw. die Möglichkeit, sich zu vernetzen?
Hast du die Anforderungen ans System gesehen? Wenn deine Schule nicht sehr groß ist, macht es vermutlich wenig Sinn openDesk für einzelne Schulen zu betreiben, da gibt es schlankere Lösungen.
Tatsächlich ist mir das vor allem nach Zusendung eines ersten Angebots aufgefallen. Puh.
hi @oc000084764013,
vielleicht könnte das Netzwerk Freie Schulsoftware | Digitalcourage ein Anlaufpunkt sein?
Cheers
Sebastian
Was genau ist denn die Anforderung? Das wäre ja schon hilfreich.
Am besten wäre sicher ein Landesbetreiber der diesen Dienst anbietet und skalieren kann. Die Hardware ist das eine, die Wartung aber eher das Thema.
Sofern das Ziel für die Schule ist zu Lernen, Schüler AG IT Administration, dann kann man sich auf einer Cloud schon eine kleine Installation für hunderte Euro pro Monat aufbauen, aber die genügt dann keinerlei Sicherheits und Betriebsstandards, eben nur zum Lernen.
Da ich neulich irgendwie zufällig darauf gestoßen bin - hier wäre ein repository für ein mögliches edu opendesk. Ich habe es mir nicht genau angesehen und bin auch nicht aus dem edu Bereich, weswegen es für mich uninteressant ist, aber vielleicht ist es für jemand anderen interessant.
Spontan würde ich sagen „Finger weg“.
Das sieht sehr nach AI-Slop aus und um den Einsatz verschiedener Agenten wird auch kein Geheimnis darum gemacht. Die Codebase ist auch seeehr sperrig. Von den Codeergänzungen, zum ReadMe (bis später auch zum LL des Entwicklers) scheint alles AI-generated zu sein.
Sehr viel AI Enthuisiast und Open Source, was so schon etwas widersprüchlich ist, weil du musst deinen Code verstehen können, wenn den AI für dich schreibt UND sichergehen das der nicht geklaut ist, um den weiterhin Open Source und unter bestimmten Lizenzen zur Verfügung zu stellen.
Aus dem Lebenslauf des Entwicklers geht jetzt nicht sonderlich viel Entwicklungserfahrung heraus und das sind Warnzeichen.
Und das wird ab dem Punkt heikel, wenn es um Daten von Schülerinnen und Schülern geht. Ja, dann kann man ein bewusstsein haben, was man braucht um Software souverän zu machen, aber wenn man das ggf. nicht wirklich selbst testen kann oder AI irgendwo was weglöscht oder hinzufügt oder halluziniert oder einfach aus den Lernmaterial Code generiert, der vor 10 Jahren (alles schon gesehen) state-of-the-art war, dann ist das schlecht und dann hast du auch ganz schnell wieder ein DSGVO Problem.
Du kannst dir auch den Libre Workspace ansehen, aber ohne konkretes Anforderungsprofil was genau du eigentlich möchtest und für wie viele wird das alles sehr schwer zu beantworten.